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| Die Winterreise von Schubert ist doch ein Liederzyklus, was sollen da Cello und Sprecher? Man muss schon Cello spielen und Schubert kennen, um den Wunsch zu haben, die Winterreise von Schubert auf diesem Instrument zu spielen. Aber die Idee, diesen Liederzyklus in der Fassung mit Cello und Klavier aufzuführen, hatte die Pianistin des Duos Eva Maria Weinreich aus Weimar. Zusammen mit dem erfahrenen Cellisten Matthias Hejlik entstand eine Fassung des Liederzyklus, die eine ganz andere Intensität als die gesungenen Lieder erreicht. Der Vorteil der instrumentalen Version ist die Fokussierung auf die Musik, die für sich schon sehr komplex und bildlich ist. Das Cello ist in seinem Tonumfang und in seiner Möglichkeit der Artikulation der menschlichen Stimme sehr nahe und kann eine Vielzahl der von Schubert in der Partitur angelegten musikalischen Klangfarben umsetzen. Die Liedertexte von Wilhelm Müller und einige biographische Anmerkungen werden von Schauspieler Thomas Maria Grafft vorgetragen. Gefesselt von den Texten Wilhelm Müllers, dem Dessauer Autor und Mitstreiter des größten deutschen Verlegers Brockhaus, schuf Franz Schubert in Wien den Liederzyklus Winterreise – hier findet Schubert den unheimlichen Reflex grundlegender Fremdheits- und Verlorenheitserfahrung. Die Texte werden jedoch nicht von Wehleidigkeit dominiert, sie sind bestimmt durch das Wissen, dass das Trostlose ausgehalten werden muss. Von dieser Trostlosigkeit war Schubert sowohl privat, als auch durch das Metternich Regime umgeben. Kein Wunder also, dass diese Lyrik ihn so in seinen Bann zog. mehr über Eva Maria Weinreich, Klavier unter https://www.duofourte.com/about-us/mehr über Matthias Hejlik, Violoncello unter https://www.culturissima.com/ Eintritt 10 € Vorher und nachher gibt es Wein, Saft und Käsehäppchen. Im Anschluss kann -wer mag- auch gerne noch im Laden einkaufen… Wir freuen uns auf Euch! Und schon mal für den Terminkalender: am 12. Dezember wird es „Herzenslieder“ zum Mitsingen von und mit Teresa Grevelhörster geben. |
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